VITA

Uwe Preuss ( *1961) wuchs als Sohn eines Projektingenieurs und einer Technischen Zeichnerin in der DDR und in Brasilien auf.  Nach seinem Schulabschluss in Dresden erlernte er zunächst den Beruf eines Industriekaufmannes, arbeitete danach in einem Ferienheim der Inneren Mission, in einer Stahlgiesserei und einem Dampfsägewerk, war Kantinenleiter und Finanzbuchhalter, sowie Gärtner auf einem städtischen Friedhof. 1985 reiste er nach West-Berlin aus und studierte dort an der Hochschule der Künste Schauspiel, da ihm dies in Ost-Berlin verwehrt wurde. Bereits während seines Studiums spielte er Theater und wurde für Hörspiele besetzt. Sein erstes festes Engagement führte ihn 1990 an das Staatsschauspiel Dresden; 1995 engagierte ihn der Dramatiker und Regisseur Heiner Müller ans Berliner Ensemble. Seit 2002 arbeitet er als freier Schauspieler beständig für Fernsehen, Kino, Hörspiel und Theater. Er hatte Gastauftritte an der Schaubühne am Lehniner Platz, dem Maxim-Gorki-Theater und der Volksbühne Berlin. Sein Fernsehdebüt gab Uwe Preuss 2003 in der Reihe „Boomtown Berlin“. 2006 war er im Spielfilm „Firn“ zu sehen, der im Wettbewerb der Cinefondation in Cannes lief. 2010 verkörperte er den korrupten LKA-Beamten Bruno Hollmann im preisgekrönten Mehrteiler „Im Angesicht des Verbrechens“ in der Regie von Dominik Graf.  2013 wurde er beim ÉCU European Independent Film Festival Paris für seine Darstellung der Figur Berger im Film „Hiob“ als „Best Actor“ ausgezeichnet. Seine Lust an experimentellen Stoffen und vielschichtigen Charakteren führt ihn häufig  zur Zusammenarbeit mit jungen eigenwilligen Regisseuren in deren Debütfilmen. Auch in hochkarätig besetzten Kino- und Fernsehfilmproduktionen spielt er Figuren, die im Gedächtnis der Zuschauer bleiben. Seit 2010 ist er u.a.  an der Seite von Anneke Kim Sarnau und Charly Hübner im Polizeiruf Rostock zu sehen. Zunehmend setzt er sich auch mit genreübergreifenden Projekten auseinander und entwickelt Stoffe. 2015 realisierte er gemeinsam mit dem Drehbuchautor und Regisseur Thomas Wendrich einen Dokumentarfilm über die Verführbarkeit von Massen durch Entertainment.  www.lankefilm.com

 

 

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Uwe Preuss Vita 2016 pdf

 

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